2D-Fräsen von Kleinteilen

Vielleicht fragen Sie sich, warum Gummi oder Kunststoff fräsen, wäre es nicht einfacher, ein maßgeschneidertes Produkt im Spritzgussverfahren herzustellen? Dieses Beabeitungsverfahren eignet sich für Einzelproduktion oder Kleinserien. Der Vorteil gegenüber dem Spritzgussverfahren liegt in der erheblichen Kosteneinsparung – Keine Entwicklung und Matrixproduktion erforderlich.

Die am häufigsten ausgefrästen Formen:

  • Nuten
  • Löcher für Schrauben
  • Große Aufschriften (z.B. Stempel für Beton)

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2D-Fräsen von Kleinteilen.

1) Vorbereitete Skizze für das Gummifräsen. 2) Einstellung des Fräsvorgangs. 3) Ausgefräste und ausgeschnittene Produkte aus mikroporösem Gummi nach Kundenvorgabe.

Welchen Materialien eignen sich für das Fräsverfahren:

  • Mikroporöser Gummi (geeignet ist z.B. Gummi T130 EP) aus unserem Sortiment
  • Kompaktgummis
  • Lärmschutzplatten mit Selbstklebematerial
  • Härteres Polyurethan

Material, mit dem sich die Fräsmaschine am besten „versteht“:

Für das Fräsverfahren empfehlen wir nicht:

  • Gummi BLACK STAR
  • Gummi A560 (Para-Gummi)

Begründung: Es handelt sich um sehr hochwertige, zähe Gummis, die dem Fräser „standhalten“ und für dieses Bearbeitungsverfahren ungeeignet sind.

Sollte ein von Ihnen bereitgestelltes Material gefräst werden?

Nachdem Sie uns ein Materialmuster liefern, testen wir, wie sich das Material beim Fräsen „verhält“ und empfehlen Ihnen die für die endgültige Verwendung beste Variante.

Welche Einschränkungen beim Fräsen zu berücksichtigen sind:

  • Maximale Produktabmessung (Abmessung des Arbeitstisches der Fräsmaschine: 1,5 m x 3 m)
  • Maximalhöhe des zu fräsenden Materials: 40 mm
  • Minimale Härte des zu fräsenden Materials: 65 – 70 °ShA
  • Fräsgeschwindigkeit: 10 000 – 40 000 Umdrehungen pro Minute.